Den Bausparvertrag verkaufen als Alternative zur Kündigung



Einen vorhandenen Bausparvertrag zu kündigen, bringt einige Nachteile mit sich. Insbesondere muss man relativ lange auf sein Geld warten. Aber seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit, seinen Bausparvertrag zu verkaufen. Damit ist der Verkauf neben der Kündigung des Bausparvertrages die einzige mögliche Option, falls der Bausparer den Vertrag beenden möchte, weil er das angesammelte Guthaben benötigt. Doch wie funktioniert ein solcher Verkauf und was ist zu beachten, wenn der Bausparer seinen Bausparvertrag verkaufen möchte? Grundsätzlich gibt es zwei Optionen, zwischen denen sich der Bausparer beim Verkauf des Bausparvertrages möglicherweise entscheiden kann. So kann der Vertrag entweder an einen Familienangehörigen abgetreten werden oder an einen Finanzdienstleister verkauft werden. Falls kein Familienmitglied vorhanden ist, kommt in diesem Fall nur der Verkauf an einen Finanzdienstleister infrage.

Was der Bausparer zum Verkauf eines Bausparvertrages wissen sollte



Bei nahezu allen Bausparverträgen Auch ohne Zustimmung der Bausparkasse ist es möglich, den Bausparvertrag zu verkaufen. Dies gilt auch für sogenannte Riester-Bausparverträge. Nur in den seltenen Fällen des Verkaufs schon zuteilungsreifer Bausparverträge ist eine Zustimmung der Bausparkasse notwendig. Man muss sich auch nicht selbst um die Zustimmung kümmern. Dies und den gesamten Schriftverkehr mit der Bausparkasse erledigen die Aufkäufer.

Worauf ist beim Verkauf des Bausparvertrages zu achten?



Bevor man sich für einen Ankäufer entscheidet, sollte man die Angebote vergleichen. Besonders aufpassen sollte man, wenn Anbieter weit mehr als das aktuelle Guthaben anbieten. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Denn zumeist handelt es sich hierbei um unseriöse Anbieter, die den Verkauf mit einer sofortigen Wiederanlage des Guthabens. verknüpfen. Ganz besonders wichtig ist daher, dass der Kaufpreis sofort an den Verkäufer ausgezahlt wird.